Cogento - Pressematerial und Informationen

Neues Buch mit Richard Dawkins von Schweizer Autor Thü

Ein spannendes Abenteuer, das den Leser ganz nebenbei der Philosophie näherbringt. Aber das ist natürlich nur ein Teil der Story. Angefangen hat es für Thü mit der Frage, was ein einzelner Mensch für eine Fähigkeit besitzen müsste, um die Welt in eine nachhaltige und gerechte Bahn lenken zu können. Das vorliegende Buch ist das Gedankenexperiment, das daraus entstanden ist.

Ein utopischer Roman auf 500 Seiten

Pressemeldung Text

Professor Richard Dawkins hat in "Cogento" offiziell seinen ersten
Auftritt als literarische Figur.



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Autor Thü
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Professor Richard Dawkins
with Cogento author Thü
at Dawkin's home in Oxford,
February 2019


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photo by ecliptic planetary publishing


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Bildmaterial zur freien Verwendung für die Presse
Text Buchumschlag:
Wer hat sich nicht schon einmal gewünscht, außergewöhnliche Kräfte zu besitzen, um damit die Welt verändern zu können? Für Vaughan Macrae wird das plötzlich zur Realität, als er an sich die vielleicht nützlichste Fähigkeit überhaupt entdeckt. Aber hat er auch das Format, sie sinnvoll einzusetzen?

Ein Buch über den Alltag eines diskreten Superhelden auf Abwegen, der seine Kraft erkennt, daran reift und schließlich einen gewaltlosen Rundumschlag gegen alles führt, was in unserer Welt falsch läuft.

Dieser Roman braucht weder Spezialeffekte noch Superschur­ken, um spannend zu sein und den Leser in eine Welt zu entführen, die sich von unserer zwar nur durch eine einzige kleine Fantasie unterscheidet – sich aber dennoch völlig anders entwickelt.

Offizielle Website

Ausschnitte aus dem Buch


"Ein diskreter Superheld führt junge Leser zur Philosophie"

"Ein passendes Buch für die junge Klimabewegung"



Einige Fragen an den Autor Thü:

Thü, was war die Motivation, diesen Roman zu schreiben?
Der Ärger darüber, wohin Politik und Wirtschaft unsere Gesellschaft führen. Das lässt mich oft lange grübeln, wie man das ändern könnte. Nicht mit einem langen politischen Kampf, der am Ende, wenn überhaupt, nur halbherzig umgesetzt wird, sondern umgehend. Also fragte ich mich: Welche Fähigkeit müsste ein Mensch haben, um das alleine fertig bringen zu können? Das ginge nur mit einer Superkraft.

Und welche Superkraft wäre das?
Nun, Fliegen zu können würde da wohl wenig nützen. Oder Super-Muskelkraft. Das würde zu nichts Konstruktivem führen. Ich verrate jetzt aber nicht, welche Fähigkeit der Held meines Romans hat.

Sind Superhelden-Geschichten nicht inzwischen etwas abgegriffen?
Sie denken dabei bestimmt an die actionreichen Inszenierungen, die wir von Hollywood serviert bekommen; Kämpfe gegen Superschurken und einfältige Plots, bei denen es nur darum geht, möglichst viel Gewalt und Spezialeffekte unterzubringen. Selbst meine Kinder finden das inzwischen öde. Mich interessieren mehr die Interaktionen, Probleme oder Vorteile, die ein Superheld im Alltag hat, im Umgang mit normalen Menschen.

Also ist es ein Buch für Kinder?
Nein, absolut nicht. Ich hatte ältere Teenager oder junge Erwachsene im Sinn, als ich es geschrieben habe. Ein Grund dafür war, dass viele heutzutage wegen der Ablenkung durch die virtuelle Welt kaum noch Zeit finden, sich für Tiefergehendes zu interessieren. In meinem Buch geht es um den Zustand der Welt, und Philosophie spielt eine wichtige Rolle bei der Suche nach Lösungen – wobei ich dankbar war für den Input von Baroness Onora O‘Neill, ehem. Mitglied der Menschenrechtskommission. Ich benutze die spannende Superhelden-Story als Vehikel, um die Leser an Themen wie Humanismus, Skeptizismus oder Politik heranzuführen. Jetzt im Nachhinein würde ich sagen, es passt perfekt zur Klimabewegung.

Und welche Rolle spielt dabei Professor Richard Dawkins?
Bei diesen Themen kommt dann der Professor hinzu, der dem Helden als Berater zur Seite steht. Ich sagte Richard, dass ich versuchen möchte, ihn und den Skeptizismus einem Publikum vorzustellen, das normalerweise nicht zu seinen Büchern greifen würde – indem ich das Ganze im Unterhaltungsbereich ansiedle.

Der Roman eines Weltverbesserers also?
Es war sehr befriedigend, dieses Buch zu schreiben, ja. Eine Welt zu erschaffen, in der ich all das berichtigen konnte, was in unserer Wirklichkeit tagtäglich falsch läuft – Despoten, Verbrecher, habgierige Politiker und internationale Konzerne zur Rechenschaft zu ziehen, die normalerweise unbehelligt unsere Zivilisation in den Abgrund ziehen. Auf spielerische Weise die Mechanismen aufzudecken, die dahinter stecken und gleichzeitig aufzuzeigen, wie eine Lösung aussehen könnte.

Aber als fiktiver Roman hat das doch keine Relevanz für die reale Welt.
Das würde ich so nicht sagen. Science Fiction hat schon oft gezeigt, dass sie ein grosses Potenzial hat, unsere Welt mitzugestalten. Denken Sie nur an Isaac Asimov, der den Umgang mit Robotern vorweggenommen und Gesetze für sie entworfen hat. Oder "1984" von Eric Arthur Blair (Orwell). Man kann mit Hilfe utopischer oder dystopischer Geschichten sehr gut Ideen für neue Gesellschaftssysteme ausprobieren. Sie bieten kreativen Raum für philosophische Überlegungen.

Diese Geschichte spielt in England. Weshalb nicht in der Schweiz?
Ja, hauptsächlich in London. Ich war schon vertraut mit der Stadt, seitdem ich eine Hörspiel-Serie geschrieben habe, die in Hackney spielt. London erwies sich auch diesmal einfach als passend, die Geschichte wuchs ganz natürlich in die Umgebung hinein. Und es war schon zu Beginn des Projekts bald klar, dass ich Richard in die Handlung einbauen würde. Es war also logisch, dass Oxford für den Helden gut erreichbar sein sollte. Ausserdem, genau wie der Leser sich gerne an andere Orte, fern seines Alltags, entführen lässt, ist das auch für mich als Schreiber interessanter.

Seit wann arbeiten Sie an dem Buch?
Erste Szenen skizzierte ich Anfang 2018. Aber die Grundidee – der einsame, diskrete Superheld, der Weltpolitik macht und sich ausschließlich unter normalen Menschen bewegt – geistert schon seit Jahren in meinem Kopf herum.

Politisch hat sich wieder viel verändert. Hatte das Einfluss auf das Buch?
Mit einigen Handlungssträngen bin ich fast schon zu nah an der Wirklichkeit. Da kann es passieren, dass die Realität meine Story bald einmal einholt – was ja eigentlich wünschenswert wäre. Trump ist bei mir schon im Gefängnis. Der Brexit abgeblasen. Frankreich und die USA werden von Frauen regiert. Der Schutz des Klimas ist eigentlich das wichtigste Thema und die Bevölkerung demonstriert weltweit. Das war aber noch vor der neuen Klimabewegung.

Kann auch die reale Welt nur noch durch einen Superheld gerettet werden?
So sieht es derzeit aus, wenn wir nicht endlich vernünftig werden. Wir alle kennen doch die Lösung schon. Der Superheld sorgt eigentlich nur dafür, die Widerstände zu beseitigen, die uns davon abhalten, vereint am gleichen Strang zu ziehen. Denn erst, wenn überall auf der Welt dieselben, gerechten Regeln gelten, kann die Menschheit nachhaltig existieren.

Wo ist das Buch erhältlich?
Das Taschenbuch direkt vom Verlag unter www.cogento.org
Dort stehen auch die Optionen für eBooks.


"Ein faszinierendes Gedankenexperiment –
und ein Modell für die Zukunft der Menschheit"



Über den Autor
Thü war Art Director des Macworld Magazins, Illustrator und freier Redakteur von Macwelt. Geboren 1969 und aufgewachsen in der Schweiz (Stadt Zug), ausgebildet an der Kunstgewerbeschule Zürich, lebte er später lange in Südamerika, wo er vor allem musikalisch tätig war. Er wohnt heute in Wattwil (Kanton St. Gallen), arbeitet als selbstständiger Illustrator, Grafiker und Webdesigner in Zug und Wattwil. Cogento ist sein erster großer Roman. Zu früheren Veröffentlichungen zählen das ­Fachbuch ­Firmen Design & Identität, die Cartoon-Serie Fermi’s View, die Hörspiele von B.O.X. Bureau of the Unexplained, die in Zusammen­arbeit mit seinen Kindern entstanden sind, zahlreiche Informatik-Fachartikel sowie Kritiken zu Aufnahmen klassischer Musikwerke die er für sein eigenes Thü's Audiophile Magazine schreibt.

Für weitere Fragen
erreichen Sie den Autor Thü
direkt unter thu@cool-designs.ch
Tel. +41 (0)78 630 06 34